Städtestorys

Fünf zusammenhängende Geschichten

3 — Wie in Duisburg

Moni sagte, sie können heut nich'. Walter wär Zuhaus. Läg mit Fieber im Bett. Nächstes mal. Also sitz ich am Ufer und schmeiß' Steine in den Fluß.
Auf dem Uferweg kommt der Dicke von den Poetics vorbei. Killer, Alfred Killer! Ich renn' auf ihn zu.
Tach auch. Wollt' auf eure Lesung. Aber war schon voll.
Der Autor versucht sich zu erinnern, aber er hat Millionen anderer Dinge im Kopf.
Sie läsen nächsten Monat wieder.
Könnt' ich vielleicht ein Autogramm?
Hab' 'nen Edding. Wir finden beide kein Papier. So schreibt er's mir auf die Handinnenfläche.
Könnt'. Ich. Vielleicht. 'ne Freikarte???
Er lächelt. Wofür?
Er lässt mich steh'n und geht weiter.
Ja, wofür? Hab ich wohl dann nich' verdient. Wollt' ja nur mal fragen. Bin halt großer Fan. Danke für's Autogramm. Ich wasch mir niiie mehr die Hände!
Eine Woche später. Das is' seine Handschrift? Moni streicht über meine Handfläche. Ist zwar schon 'n bisschen verblasst, aber höchstpersönlich Killer.
Streichel mich!
Killer fährt über Monis Wangen. Über die schmalen Schult'rn. Sucht den weichen Busen. Kreist um den Bauchnabel. Und landet unten beim Kätzchen, bringt's zum schnurren und viel mehr.
Später Verabschiedung. Bis nächstes Mal. War heut' besonders schön. Bist ein lieber Kerl. Hier, du hast noch 'en Zehner.
Mit dem Geld besauf ich mich heut' Abend. In'ne Kneipe nach'm fünften Bier betracht' ich Alfred Killers Unterschrift. Betracht' sie lange. He! Noch'n Bier! Was ham die Poetics, was ich nich' hab? Ich trink un' trink. Heut' besonders schön! Ich äff Moni nach. Der Wirt gibt mir nix mehr, will dicht machen.
Zuhaus. Die Mutter so spät noch wach. Verheulte Augen. Vaters Jahrestag. Sie will nich' mal wissen, wo ich so lang war. Geh zu Bett.
Samstag. Die Mutter hat zwei Tage nicht mehr geredet. Das macht sie immer, wenn Vaters... Die Fenster putz ich. Dafür gibt's Taschengeld. Die Scheiben blank, schütte ich das Putzwasser ins Klo. Gekachelte Stille.
Die Kinder draußen schreien. Schwuli! Schwuli! Alter Schwuli! Leute komm'n vom Markt mit voll'n Taschen. Es fängt zu regnen an. Un' hört fünf Tage nich' mehr auf.
Vater hat in'em Werk gearbeitet. Ich ging noch zur Grundschule. Die Mutter hat mich mitten aus'er Deutschstunde geholt. Wußte gar nich' was los war.
Vater war in die Blechpresse gefallen. Un' sie ham' noch 'ne Blutprobe genommen. Aber er trank nie bei der Arbeit. Es ist einfach so passiert. Einfach so. Vielleicht war Streß. Vielleicht hat der Meister geschimpft und gehetzt. Vielleicht war irgendein Termindruck. Vielleicht war'n Vaters Gedanken einen einzigen Moment woanders. Ein Fehltritt. Er hat nich' mal geschrie'n.
Niemand mehr nahm mich mit zum Bolzplatz. Niemand mehr zeigte mir, wie man das Fahrrad repariert. Nie mehr machte jemand Späße am Essenstisch.
Die Mutter schweigt immer noch.
Die Arbeit hat meinen Vater genommen. Arbeiten ist wie der Krieg.

©HRISTOPH ASCHENBRENNER

1 — Wie in Liverpool

Ich will diese Typen echt lesen sehen. Habe mir 'nen Fünfer geborgt. Mich an die Schlange gestellt und noch überlegt, dass die auch immer teurer werden, als es heißt: Voll! Ausverkauft! Durch das Fenster beleuchtet das Rednerpult.
Samstagabend. Einen Fünfer in der Tasche. Erst mal die Enttäuschung mit 'nem Bier runterspülen. Setz mich an 'nen Tisch von so 'nem einsamem Herzchen. Blondiert und Brille. Nach'em zweiten Bier Zungenkuss.
Wir gehen zu ihr. Erst mal 'nen Kaffee. Und ihre CD-Sammlung bewundern. Kuschelrock 1 bis 20. In ihrer Wohnung zieht man sich die Schuhe aus. Wegen der Teppiche der Eltern. Ist man ja quasi schon halbnackt.
Der Rest geht auch noch aus. Hat sie Prosecco da. Kuschelrock ist gar nicht so schlecht. Ham auf dem Sofa gebumst. Das ist jetzt versaut. Sie reibt mit 'nem nassen Tuch die Flecken weg.
Ich höre die Busse in der Straße. Mir fällt auf - sie ist pummelig. Und ohne Brille schielt sie ein wenig.
Muß ich mir jetzt ihren Lebenslauf anhören? Nein, den ihres Vaters. Hätte jetzt Lust auf'n Bier. Hat sie auch da. Sie will noch mal.
Aber jetzt muß ich raus hier. Tauschen Mobilnummern. Meine ist erfunden. Gehe.
Schlendere zurück, wo der Abend anfing. Alles duster. Wie geb ich den Fünfer zurück? Reicht's noch für'n Bier? Die Kneipen sind schon zu. Finde das Fahrrad und zurück nach Haus.
Leise, nicht die Mutter wecken. Im Zimmer ins Bett. Versuche zu schlafen.
Morgens keinen Grund aufzustehen. Einen ekeligen Geschmack auf der Zunge. Kopfschmerzen. Eine im Bett rauchen. Mutter mag das nicht.
Hätt' gern ein Bier, aber Mutter hat den Kellerschlüssel versteckt. Nehme den Schraubendreher und knacke die Kellertür. Aber kein Bier da.
Nach'em Mittag Formel 1 gucken. Schumacher fräst sich Runde um Runde durch die Landschaft.
Mutter erzählt, dass sie gestern "Wetten dass... ?" gesehen hat. Sie berichtet fragmentarisch von Gästen, Wetten un' was Gottschalk an hatte.
Zieh das Buch raus. Ich hätt' die Typen gestern gern lesen seh'n. Die müssen alle komplett verrückt sein. Vielleicht steht morgen was davon inner Zeitung?
Frage Mutter nach'n Fünfer. Sie mosert rum. Sollst endlich Arbeit suchen! Gibt das Geld dann.
Montag. Raus zu Walter. Walter hat ne Autowerkstatt, ein Büro und zwei Angestellte. Er war ein guter Freund meines Vaters.
Walter sitzt wie üblich im Büro. Er begrüßt mich wie immer. Na, du Wichser! Seine fleischige, ölverschmierte Hand macht dazu die typische Handbewegung zwischen seinen Beinen.
Geb ihm den Fünfer zurück. Ob die gut war'n, will er wissen. Erzähl ihm, nich' rein gekommen, aber dafür bei 'ner Alten gekommen. Walter hat ein krächzendes Lachen.
Er fragt sich, ob er 'nen Lehrling einstellen soll, und ob ich das nich' machen will. Ich überleg's mir, sag ich ihm und gehe.
Draußen, der Tag noch jung, die Straßen leer. An 'ner Bushaltestelle wild geklebt und mutterseelenallein ein Plakat von Samstagabend. "... härteste Autorengruppe liest am... "
Ich will es mitnehmen. Aber beim Abzieh'n zerreißt es. Na, dann nicht!
Pfeif mir so 'ne Melodie und geh nach Haus.

©HRISTOPH ASCHENBRENNER

2 — Wie in Dublin

Die Mutter vorne in'ner Kirche. Hat ihr Sonntagskleid und ihre Sonntagsschuhe an. Schnarcht leise bei der Predigt. Auf'e Knie und aufsteh'n. Setzen un' auf'e Knie. Das sin' wir unserm Herrgott schuldig. Zum Schluß Finger wieder in Weihwasser dippen.
Onanie ist ein Sport, bei dem man, wenn man am Ziel ist, darüber hinaus schießt. Ich schlaf wieder ein.
Nach'er Messe ins Konditoreicafé. Die Mutter sitzt allein, die andern alten Schachteln sind immer für sich. Alles im Leben is' Prüfung. 'n Leben lang.
Beim Mittag deckt sie den Tisch für mich, sich und Vater, der nie mehr zum Essen kommt. Es gibt Kohlrouladen mit Stampfkartoffeln.
... Götter waren... ... wir brennen noch... ... Dirnen und saufen... ... geduldig auf den Tod... ... so heilig, so süß wie der Schoß einer Frau... Ich kenn' alles schon auswendig. Hinten auf dem Buch ein Foto: Steffen, Killer, Dietmar, Wüppert und Rausch. Die Poetics.
Hörste mir überhaupt zu?
Die wilden.
Ob'se morgen mal...
Die genialen.
... bei Bauer Hermann...
Die verbotenen.
... mit'm Fahrrad...
Die einzigen.
... die Kartoff'ln holen kannst?
Die Poetics!
Ich stell' das Buch zurück und verpsrech' der Mutter alles zu tun - was immer sie auch gesagt haben mag.
Donnerstag. Bei Moni, Walters Frau. Sie bringt die Kleinen zu Bett. Fragt, ob ich 'se gesehen hätt', diese... äh... Dings. Nee, war'n ja ausverkauft.
Sie kommt, schließt die Kinderzimmertür hinter sich. So. Wir könn'n. Vorher noch'n Kaffee? Lieber 'n Bier.
Sie schiebt ihren Rock hoch. Hab'n 'ne Nummer im Steh'n. Fester, fester, fester!
Später verabschiedet sie mich. Bis nächsten Donnerstag. Gibt mir das Flaschenbier mit und steckt mir was Geld zu.
Langsam nach Hause am radeln.
Die engen Gassen. Die Hinterhöfe. Die Wäscheleinen. Die Taubenzüchter. Das Kopfsteinpflaster. Die Schrebergartensiedlung. Die Verbotsschilder. Ein Motorflugzeug. Die Allee am Friedhof. 'ne Schule. Das Bier is' alle.

Es könnt' schöner sein.
Alles was schöner sein.
Aber es is' wie es is'.
Gewöhn' dich dran.

Zuhaus ins Bett. Riech an mir noch Moni. Von'ne Kirche weht der Glockenschlag herüber.
Dienstag. Arbeitsamt. Drei Stunden wart'n auf'n Flur. Haben wir nichts für Sie da. Kommen in drei Monaten Sie wieder.
Die Mutter fragt daheim. Wie war's? Wie immer? Komm, hier is' was Süßes.

©HRISTOPH ASCHENBRENNER

4 — Wie in Den Haag

Ich weiß zuerst gar nicht, mit wem Moni da spricht, als ich sie von hinten nehme. Geh schön wieder zu Bett. Die Mama guckt gleich nach. Dann klapp die Tür. Unter solchen Bedingungen kann ich nicht vögeln. Dieser Nachmittag endet nicht befriedigend.
Die neuen Plakate der Poetics. Sie lesen wieder. Ziehe den Edding und mal' Killer 'nen Schnurrbart. Dietmar bekommt 'ne Brille und Haarstoppel auf die Glatze, un' Rausch kriegt Lücken inne Zähne. Nur beim langhaarigen Steffen fällt mir nix ein. Wüppert sieht auch so schon doof aus.
Ich glaub', ich muß mit Moni Schluß machen. Das mit ihren Kindern gin' mir auf den Sack.
Zuhause. Die Mutter spricht wieder, aber sie schaut fern. In meinem Zimmer fällt mir ein, dass ich ja noch die Mobilnummer von diesem Mädchen hab'.
Sie geht auch gleich ran. Erkennt mich un' mault, dass meine Mobilnummer nich' gestimmt hätt'. Das Einzige, was sie von mir hätte, wären die Flecken auf'm Sofa. Sie lacht. Das könnt' ich gut.
Ob wir uns wieder sehen woll'n? Na klar. Wir verabreden uns für Samstag in der gleichen Kneipe wie beim ersten Mal.
Freitag meint die Mutter, ob ich mich nächste Woche selbst versogen könnt', da führe sie raus zu Tante Elfi.
Samstag. Hab' zwei Stunden im Bad verbracht. Nur nix vermass'ln. Komme am Lokal vorbei, wo die Lesung is'. Leute steh'n Schlange. Innen beleuchtet das Rednerpult.
In der anderen Kneipe sitzt sie un' wartet auf mich. Wir ham ein, zwei Bier, schmusen und eilen zu ihr, um raus aus'e Klamotten zu kommen.
Was ist? Was ist! Ich kann nicht! Ich bekomm' keinen hoch. Sie lacht mich aus. Woll'n mal sehen, was sich machen lässt. Busse draußen. Sie schafft's auch nicht.
Schiebe mein Rad nach Hause. Langsam. Sehr langsam. An dem Lokal der Poetics hör' ich lauten Applaus.
Montag. Die Mutter weg. In Schlafklamotten hol' ich die Zeitung rein. Ich lese. Ein orgiastischer Abend... Stakkato-Gedichte... Maschinengewehrsalven-Prosa... Steigerung durch um sich peitschende Texte... spannungsgeladen... Höhepunkt mit... ihr Ziel erreicht... von denen man noch viel hören wird...
Ich schau auf die Packung Corn Flakes. Zwei Tüten à 375 g in einer Packung. Es steht da: 375 plus 375 gleich 750. Hm. Zweimal 3 macht 6. Zwei Nullen dranhängen. 600. 75 un' 75? 750 minus 600 ist gleich 150. 150 geteilt durch zwei könnte... die Rechnung stimmt wohl.
Ich brauch keine Frau. Ich mach's mir selbst.
Zwei Stunden später. Mein Arm ist lahm bis hinauf zur Schulter. Gerührt hat sich nichts. Jetzt geht's mir wie Walter.
Donnerstag. War schon auf dem halben Weg zu Moni. Ich dreh um.
Die Hinterhöfe. Und. Die Wäscheleinen. Ich. Die Taubenzüchter. Bin. Das Kopfsteinpflaster. Im- Die Schrebergartensiedlung. -po- Die Verbotsschilder. -tent.
Sonntag. Die Mutter wieder da. Endlich. Hab' 'ne Unordnung gemacht, die sie wohl drei Tage beschäftigen wird. Mutter fragt. Wie isses dir ergangen.
Och, ich bin impotent geworden. Nich' mal wichsen geht. Was soll ich jetzt nu' machen? Hilf mir! Bitte, bitte! Nur dieses eine Mal! Ich kann nicht mehr poppen, Mama!
Ich sag'. Wie immer.
Es ist halb Nacht. Ich verbrenn' das Buch der Poetics am Fluß. Es brennt nich' mal richtig. Den angekokelten Rest werfe ich ins Wasser.

©HRISTOPH ASCHENBRENNER

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Biographie

Falko & David

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Irrland

Impressum

Literatur von C. Aschenbrenner

5 — Wie in Danzig

Diesmal hat sie meine Mobilnummer gekriegt. Wollte nicht. War aber nicht in der Stimmung zu diskutieren nach so'ner Versagerleistung.
Hat Montagabend angerufen. Un' Dienstag, un' heute. Heißt Andrea und is' Apothekenhelferin. Rückt mir nich' mehr vonne Pelle. Lästig? Irgendwie nich'. Komisch.
Wir quatschen halt so rum. Will alles wissen. Stellt Fragen, die mir noch nie innen Kopp kamen. Werden uns wieder am Samstag seh'n.
Donnerstag. Hab' Moni auf'm Mobil. Sie schimpft. Sie bettelt. Jammert und droht. Trenne die Verbindung. Habe ihr nix zu sagen.
Die Mutter merkt was. Das sagt ihr ihr Instinkt. Schiele dauernd zum Mobil. Bin stets frisch rasiert und ordentlich angezogen. Da hat jemand Frühling im Hintern. Sagt sie. Und rot wird er auch noch!
Samstag. Endlich. Geld is' knapp. Sauge mich an einem Bier fest. Andrea und ich in der Kneipe. Hab' noch nie so viel geredet un' soviel zugehört. Die Frau hat echt was drauf.
Geh'n wir zu mir? Werd' still. Sie meint, bräuchten ja das Sofa nicht fleckig machen.
Es ist längst nach Mitternacht. Haben einander berührt. Leise und sacht. Es ist schön mit dir. Sagt sie.
Hör' die letzten Busse auf'e Straße. Steh' auf und geh' nach nebenan eine rauchen. Fang' zu heulen an. Andrea kommt. Stellt keine Fragen.
Es ist Irrsinn, zu lieben. Es ist Schwachsinn! Du liebst jemanden, der dann fort geht, stirbt oder dich verlässt - und du musst für den Rest deines beschissenen Lebens mit dem scheiß Kummer leben...
Weiß nicht, was ich noch alles gesagt hab'. Bin eingeschlafen. In ihren Arm'n. Nun is' Morgen, un' sie hält mich immer noch fest.
Zwei Wochen später. Mutter! Das ist Andrea. Komn'se mal rein! Die Mutter hat ihr Sonntagskleid an. Vielleicht, weil heute Sonntag ist. Die Frauen versteh'n sich gut. Das muß der Anfang vom Ende sein.
Ich mach was Geld mit Fahrten von Medikamenten. Hat Andreas Chef vermittelt. Ich heize durch die Gegend, macht sogar Spaß.
Nach zwei Monaten. Andrea und ich stehen an für Karten vonne Lesung. Woll'n die Poetics sehen. Diesmal klappt's. Haben Plätze vor'm Pult.
Und Steffen, Killer, Dietmar, Wüppert und Rausch zieh'n ihr Programm durch.
Danach geh'n wir in unsere Kneipe. Wie ham die dir gefallen? Ich weiß nicht. Hab' einiges überhaupt nicht kapiert. Und dass der eine so schrei'n musste, fand ich, na ja, irgendwie übertrieben. Nee, fand ich nicht so toll. Und du? Nee, ich fand die auch nich' so gut. Hab' ich mir anders vorgestellt. Hat sich alles wie etwas aus'n Fingern gesaugt angehört. Weiß gar nicht, warum die anderen da so drauf abfahr'n.
Nächste Woche stellt mich Andrea ihren Eltern vor. Au weia. Müssen dazu richtig fahren. Doch diese Nacht spielen wir unser gutes, altes rein-raus Spiel. Wie schon seit Wochen. So plötzlich der Hänger kam, so plötzlich verschwand er auch wieder.
Walter hat noch kein'n Lehrling für seine Autowerkstatt gefunden.
Killer bumst jetzt Moni. Donnerstags.
Die Mutter geht jetzt öfter aus. Einkaufsbummeln un' Kaffee trinken mit Andrea.
Die Poetics machen eine landesweite Tournee.
Woll'n zusammenziehen, Andrea und ich.
An 'nem freien Tag steh' ich hier und spuck' in den Fluß. So weit ich kann.

©HRISTOPH ASCHENBRENNER